5 Gründe wieso Amy Winehouse genial ist
Das ich sowas mal schreiben werde, hätte ich vor ein paar Wochen selbst nicht gedacht. Als ich zum ersten mal von Amy Winehouse gehört habe, war ich überzeugt, dass da wieder künstlich ein Hype produziert wird um mehr Platten zu verkaufen. Hinzu kamen die ganzen Drogengeschichten, die sie nicht gerade sympathischer machten. Ihre Crack- und Alkoholeskapaden waren im Fernsehen irgendwann öfters zu sehen als ihre Musikvideos. Hinzu kamen die fünf Grammys, die damals meine negative Meinung nur noch verstärkten.
Dabei habe ich ehrlich gesagt vorher noch nie ein einziges Lied von ihr gehört. Das sollte sich ändern, als Robert “Love is a losing game” von ihr verlinkt hat. Normalerweise höre ich diese Art von Musik nicht (Soul, Jazz usw), obwohl ich mir von Hip Hop über Techno bis Heavy Metal alles querbeet reinziehe. Der Song hat mich aber irgendwie beeindruckt und ich begann nach mehr zu suchen. Direkt das Album zu kaufen, nachdem ich nur einen Song gehört habe, mache ich schon lange nicht mehr. Dabei erlebt man einfach zu viele negative Überraschungen. Es stellt sich jedoch schnell raus, dass die Winehouse alles andere als ein One Hit Wunder ist.
Hier also zusammenfassen fünf gute Gründe wieso die Winehouse genial ist:
Die Stimme
Zunächst denkt man sich vielleicht, dass ihre Stimme nichts besonderes ist. Besonders die Generation der Casting geschädigten, wie ich, hört und sieht in regelmäßigen Abständen Möchtegernkünstler. Da vergisst man schnell, wie sich ein gute Gesangsstimme anhört. Nach ein paar Songs und besonders A cappella Versionen (The DL von AOL) merkt man jedoch schnell, das sie jeden Ton perfekt trifft und einfach gut singen kann. Hinzu kommt ihr sexy Londoner Akzent, bei dem es oft schwierig ist irgendwas zu verstehen wenn sie spricht…
Die Songs
Rehab, Back to Black, Love Is A Losing Game sind nur ein paar Hits von ihrem zweiten Album “Back to Black”, dass bereits 2006 veröffentlicht wurde. Es hat eine Weile gedauert, bis sich ihr Talent weltweit rumgesprochen hat, aber schon ca. ein Jahr nach dem Release erreicht “Back to Black” 5x Platin und wurde zum best verkauften Album 2007 in England. Von ihrem ersten Album “Frank” habe ich noch nichts gehört, werde es aber auf jeden Fall nachholen. Einen besten Song auszuwählen fällt schwer, da praktisch alle sehr gut sind. Mit gefällt auf jeden Fall “Hey Little Rich Girl” sehr gut, dass sie von “The Specials” gecovert hat.
Der Style
Beehive Frisur, ausgefallene Kleidung, ein Madonna Piercing und viel Schminke sind ihre Markenzeichen. Beeinflusst wurde ihr Stil musikalisch und äußerlich u.a. durch die Mod Subkultur, die kennzeichnend für die 60er Jahre in England war. Inzwischen ist vor allem die Frisur ein Hit bei vielen weiblichen Fans. Hinzu kommen ihre eigenwilligen Tanzbewegungen, die man vor allem live beobachten kann. Durch die Individualität hebt sie sich klar von anderen Musikern ab. Natürlich kann man dahinter eine geplante Marketingstrategie sehen, aber alles kann man nicht planen und so verkaufen, dass es den Verkauf ankurbelt. Soll heißen, dass ein großer Teil doch “echt” sein muss.
Die Livepower
Die wahre Amy Winehouse kann erst begreifen, wenn man sie live erlebt hat. Damit meine ich nicht unbedingt einen Konzertbesuch, der bestimmt super wäre, sondern auch Mitschnitte von Konzerten. Der einzige Auftritt, den man offizielle auf DVD verfolgen kann, ist der aus dem Shepherd’s Bush Empire in London glaub ich. Es gibt aber im Netz noch ein Video vom Eurockéennes 2007 Festival, bei dem die Livepower sehr gut rüberkommt. Die ersten Songs sind etwas lahm, aber spätestens ab “Back to Black” geht die Party richtig los. Nachdem ich das Video gesehen habe, war ich richtig überzeugt von Misses Winehouse. Hier kann man auch gut verstehen, wieso sie die 5 Grammys wirklich verdient hat.
Die Band
Der Punkt ist nicht zu unterschätzen. Ich bin mir nicht sicher, ob sie dauernd mit der gleichen Besetzung auftritt, aber die beiden Background Sänger beim Eurockéennes 2007 runden die Songs sehr gut ab, besonders bei “Hey Little Rich Girl”. Gute Musiker braucht man natürlich auch, denn ohne die läuft nichts. Besonders in Musikrichtungen wie Soul können schlechte Drummer, Trompeter usw. den ganzen Song versauen. Es wäre auch mal interessant zu erfahren, wie die Aufnahmen im Studio ablaufen. Wird alles elektronisch Stück für Stück eingespielt, singt sie getrennt von den Musikern oder steht da ne ganze Band zusammen mit ihr? Wie es auch immer abläuft, die Musiker und Produzenten um sie herum machen einen super Job!
Hoffen wir nur, dass sie bald ihre Drogenprobleme in den Griff bekommt und anstatt dauernd “No, no, no” bei Rehab zu singen endlich auf die richtige Spur kommt. Ein wenig mehr Essen könnte sie auch, wir wollen ja keine singende Kate Moss sehen.
Aber genug Lobeshymnen für heute, hört euch einfach mal ein paar Songs von ihr an und bildet euch ein Urteil!
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Kommentare

Ihre Drogenstorys sind echt mies, aber sie hat Talent! Go Amy GO
crack nutte, sowas gehört in den knast! die kann gar nichts…sie hat nur gute werbung und ist n emo
Wieder Neider, die das Talent dieser Frau nicht begreifen! Amy Winehouse 4ever!!!
zzz. wie Amy polarisiert (…)
Habe Gadget programmiert: Falls ihr an Amy News, gepackt in ein Google Desktop Gadget, interessiert seid könnt ihr das Gadget via http://www.amy-winehouse.de downloaden.
…horiworld…