500.000 GB dank Nanotechnologie
Einmal Internet runterladen und auf Stick ziehen könnte bald Realität werden. Naja, dann vielleicht doch nicht in diesem Ausmaß, aber Speicherkapazitäten von 500.000 GB und mehr könnten laut Wissenschaftlern der Universität von Glasgow möglich sein. Diese haben dank Nanotechnologie die Kapazität auf gewöhnlichen Chips massiv erhöhen können. Soll heißen, dass die Größe gleich bleibt und jetzt mehr Schaltkreise auf die gleiche Fläche passen. Es handelt sich dabei aber noch um aktuelle Forschung und Endprodukte sind noch lange nicht in Sicht.
![]() Foto: Jannes Pockele via CC |
Sollte die Methode tatsächlich funktionieren, dann steht uns wohl ein Quantensprung bevor. Datenträger die so klein sind und diese Menge an Daten aufnehmen können, stellen gewaltige Möglichkeiten dar. Das heißt aber nicht, dass es diese Dinger von heute auf morgen geben wird, selbst wenn es möglich ist. Die Hersteller werden uns natürlich schön melken und stufenweise immer größere Varianten verkaufen. Man stelle sich mal vor, was passieren würde, wenn von heute auf morgen eine bezahlbare 500.000 GB Platte erscheinen würde. Jeder kauft sich eine und dann ist erstmal die nächsten Jahre Schluß – wozu auch? Denke nicht, dass parallel neue speicherintensive Formate wie HD auf den Markt kommen würden. Einzige Ausnahme: Hologramme. Die sind relativ weit fortgeschritten und benötigen auch ne Menge an Speicher. Wir sehen uns also auf dem Holodeck ![]()
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Kommentare

Wir sehen uns bestimmt nicht auf dem Holodeck, da würd ich mir ganz andere Leute erstellen

Allerdings ist das echt schon eine echt coole Sache… Wenn das dann wirklich alles noch transportabel ist, dann kann ich ja mehr Musik auf dem MP3-Player haben, als man jemals hören kann… ES wird also echt Zeit für innovative Musik-Vermarktung.
Gruß, Marco