AMD von Mitarbeiterin aufgrund Geburtsfehler des Kindes verklagt






AMD wird zur Zeit in Austin, Texas USA von einer ehemaligen Mitarbeiterin aufgrund diverser Geburtsfehler ihres Sohnes verklagt. Maria Ruiz behauptet, die Missbildungen ihres Kindes seien eine Folge ihrer Tätigkeit bei AMD. Sie hat von 1989 bis 2002 in einem Reinraum gearbeitet und hatte dort laut ihrem Anwalt Kontakt mit gefährlichen Chemikalien. Sie wirft AMD vor sie während ihrer Schwangerschaft nicht auf die Gefährlichkeit hingewiesen zu haben. Dadurch ist ihr Sohn Ryan u.a. ohne rechten Unterarm und mit geistigen Behinderungen zur Welt gekommen. Parallel wirft sie auch mehreren Ärzten Fehlverhalten vor. Ihre Anwälte vertreten auch Mandanten, die ähnliche Vorwürfe gegen IBM erheben.

Sollten sich die Vorwürfe als wahr herausstellen, dürften empfindliche Schadensersatzzahlungen auf AMD zukommen. Während man in Deutschland in solchen Fällen nur den Ausgleich des Schadens bekommt, erhält man in den USA deutlich mehr. So musste schon diverse Firmen mehrere Millionen Dollar an Kläger aus den absurdesten Gründen zahlen. Dieser Fall hat aber einen deutlich ernsteren Hintergrund.

Quelle

| | | Feed | Kommentare
 10. November 2007

Deine Meinung zu “AMD von Mitarbeiterin aufgrund Geburtsfehler des Kindes verklagt”