Anleitung: IPs blocken mit PeerGuardian
Schutz beim Filesharing
Bei Aktivitäten im Internet gibt es viele Organisationen die sich auf das ausspionieren von Benutzern spezialisiert haben. Manche zeichnen das Surfverhalten aus Marketinggründen auf, andere spionieren Filesharer aus, um illegale Aktivitäten auszuforschen. Dabei geraten natürlich auch ehrliche Nutzer unter die Räder dieser Organisationen welche meistens statische IP Adressen verwenden, was eine Blockade vereinfacht.
Sehr gut geeignet zum Blocken dieser IPs eignet sich Peer Guardian, dass man hier runterladen kann: Downloadlink

(XP User wählen den zweiten Link!)
Bei der Installation klickt man sich durch, wählt einen Ordner usw. Zum Ende erscheint ein “Welcome” Fenster. Hier klickt man auf “Weiter” und es erscheint folgendes:

Ihr solltet nach Möglichkeit die Häckchen setzen wie auf dem Bild zu sehen. Einige Erläuterungen:
p2p – Liste aller bekannten Organisationen die p2p Aktivitäten aufzeichnen
Ads – Liste aller bekannten Organisationen die Werbung schalten und/oder Surfaktivitäten aufzeichnen
Spyware – Liste aller bekannten Organisationen die Spyware einsetzen/verbreiten
Government – Internationale Liste aller bekannten staatlichen Organisationen aus diversen Bereichen (Militär, Verwaltung, usw)
Educational – Internationale Liste aller bekannten Bildungseinrichtungen
Die letzte Liste ist deaktiviert, da von Bildungseinrichtungen (theoretisch) keine Gefahr ausgeht was Spionage angeht.
Mit einem Klick auf “Next” geht es weiter:

Gleiches Spiel, Häckchen so setzen wie auf dem Bild. Updates sind enorm wichtig um ständig aktuelle IP Adressen zu erhalten, die geblockt werden sollen. Die “Gegenseite” ist nicht dumm und reagiert natürlich auch auf diese Listen.
Mit einem Klick auf “Next” und im nächsten Fenster auf “Fertigstellen” ist die Installation beendet und es erscheint folgendes Fenster:
Jetzt führt PeerGuardian ein Update der IP-Listen durch. Wenn der grüne Balken ganz rechts angekommen ist, dann gehts mit einem Klick auf “Close” weiter. Sollte das Update fehlerhaft durchgeführt worden sein, dann könnt ihr es später nochmals durchführen.

Dies ist das Hauptfenster von PeerGuardian. Es sind bereits Verbindungen zu sehen, die PeerGuardian durchgelassen hat. Rechts oben befindet sich der Button “Allow/Block HTTP”, direkt links daneben ist die Statusanzeige. Wenn ihr also ohne Filter surfen wollt, dann müsst ihr HTTP erlauben. Alle anderen Programme (p2p z.B.) werden davon nicht beeinflußt und werden weiterhin komplett von PeerGuardian kontrolliert. Unter “Settings” könnt ihr folgendes einstellen:

Die “Allowed Connections” sind eigentlich uninteressant und können deaktiviert werden ebenso wie der Haken bei “Log allowed connections”. Darunter können Farben für die diversen Anzeigen ausgewählt werden. Bei “Nofifications” noch auf “All Blocks” umstellen und mit einem Klick auf “Next” gibts mehr Optionen:

Hier können Kleinigkeiten wie der Start mit Windows oder die Updateintervalle eingestellt werden. Alles individuell veränderbar.
Wenn ihr des Fenster wegklickt, muss unten rechts in der Taskleiste ein blaues PG Symbol erscheinen, sonst funktioniert PeerGuardian nicht. Wenn dieses Symbol blinkt, dann werden Verbindungen geblockt.
Noch ein kleiner Reminder: PeerGuardian ist kein Tool, dass eine 100% Sicherheit bietet. Zwar sind die Listen immer aktuell aber die Programmierer können nicht alles in Echtzeit aktualisieren, soll heißen: es gibt da draußen immer “böse” Server die nicht von PeerGuardian erfasst sind, auch wenn es nicht viele sind. Somit ist es keine Freikarte für illegales p2p. Die eigene IP Adresse ist immer noch jederzeit erkennbar. PG verhindert nur, dass sich der eigene Rechner mit den Servern von bestimmten Organistationen (siehe oben) austauscht.
Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Benutzung auf eigene Gefahr! Bei Fragen / Problemen bitte kommentieren.
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Kommentare

Es ist aber nirgends mehr eine aktuelle p2p-Liste zu finden.
Doch eine Liste gibt es hier :: http://www.bluetack.co.uk/config/level1.zip
was soll man denn machen wenn der button nicht blinkt?
dann sollte alles ok sein! es blinkt nur wenn verbindungen blockiert werden.
Funktioniert Peerguardian auch hinter einem Router?
bei mir kam nach dem Installieren kein “Welcome”-Fenster bei dem ich die Organisationen anklicken kann… (XP-Version)…
was muss ich machen?
folglich block PG2 bei mir auch nichts….
ich habs gerade nochmal ausprobiert und es kam ein welcome fenster. hast du die richtige version runtergeladen? zweiter link auf der downloadseite?
In eMule ist doch schon ein IP-Filter Feature eingebaut.
Wozu bruache ich dann noch ein PeerGuardian ?
ist dieses programm wirklich sicher und KOSTNLOS!??!?!
ich bekomme neuerdings alle paar sekunden die warnung: “uncaught exception occured: this problem has been automatically reported to methlabs…
Message: cannot start a transaction within a transaction ” -
was kann ich da machen?
@thomas
peerguardian hat umfangreichere listen. die emule listen muss man erst umständlich runterladen und hinzufügen.
@budokan
ja!
@dave
hast du vielleicht die beta version runtergeladen? oder benutzt du vista?
http://services.ce3c.be/ciprg/
^– auf dieser seite kann man ip-listen generieren um mit peerguardian ganze länder zu blocken.
wenn man zb. nur musik saugt könnte man deutschland und die schweiz(da ist logistep zu hause) komplett ausschließen und hätte immer noch genügend quellen….
ip-filter in emule geht auch ganz einfach: in den optionen unter sicherheit bei ip-filter z.b.: http://emulepawcio.sourceforge.....filter.dat
eingeben und einmal in der woche auf laden klicken….
so long
Hallo,
kann es sein, daß ich PeerGuardian nur mit administrativen Rechten verwenden kann? Beim Versuch als eingeschränkter Benutzer PeerGuardian zu starten kommt die Fehlermeldung: “PeerGuardian requires Administrator privileges to run”
Auch das Ändern der Berechtigungen (Eigenschaften/Sicherheit) in Vollzugriff für den Benutzer brachte nur obige Fehlermeldung.
Gibt es einen Weg, da noch etwas einzustellen, daß ich PeerGuardian auch als eingeschränkter Benutzer verwenden kann? Sonst wäre es nämlich sehr schlecht, da es meinen Sicherheitsansprüchen zuwider läuft.
Gruß
anonymous