Bienen als alternative Methode zur Krebserkennung
Krebs ist wohl eine der schlimmsten Krankheiten der Menschheit. Noch immer sterben daran pro Jahr mehrere tausend Menschen und ein Allheilmittel ist nicht in Sicht. Man braucht nur mal im Freundeskreis rumzufragen und man findet immer mind. eine Person, die jemanden mit Krebs kennt oder kannte. Das ist bei mir leider nicht anders.
Völlig ausichtslos ist die Situation bei einer Erkrankung jedoch nicht. Das beste Mittel ist eine frühzeitige Erkennung des Tumors, denn je eher die Behandlung anfängt, desto höher die Überlebenschancen. Genau an diesem Punkt setzt das Bee’s Projekt an. Dabei handelt es sich um eine Art alternatives Diagnosetool, das im Grunde ziemlich einfach aufgebaut ist.
Es ist ein Glasbehälter mit mehreren Röhren und Ein-/Ausgängen, in dem ein paar Bienen rumfliegen. Bienen haben ein sehr sensiblen Geruchssinn und können trainiert werden auf bestimmte Gerüche zu reagieren. Scheinbar geben Tumore bestimmte Moleküle ab, die die kleinen Viecher erschnüffeln können. Man mischt also trainierte Bienen mit untrainierten und pustet in den Glasbehälter. Wenn die konditionierten Exemplare auf den Geruch reagieren, dann sollte man sich wohl zu einem Arzt begeben. Das ganze funktioniert auch zur Erkennung von Schwangerschaft und Erkältungsviren. Mehr Infos und Fotos hier.
Ich weiß zwar jetzt nicht, ob diese Methode wirklich funktioniert und ob es darüber Studien gibt, aber es hört sich auf jeden Fall interessant an. Mir kommt der Gedanke, dass Tumore im Atem eines Menschen erkannt werden können, etwas komisch vor. Denkbar ist es aber allemal.
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