Blogparade zur Markennutzung
Der Netgestalter veranstaltet gerade eine Blogparade zum Thema Markennutzung. Für alle die nicht wissen was eine Blogparade ist: Ein Blogger legt ein Thema fest und fordert andere Blogger auf etwas dazu zu schreiben. Nach einer bestimmten Frist werden alle Beiträge gesammelt und kommentiert, bewertet, belohnt oder was auch immer.
Aslex aka Netgestalter will aber nicht nur wissen welche Marken man benutzt, sondern auch wann. Es wird also ein kleiner Zeitplan verlangt, den ich mal für letzten Sonntag zusammengestellt habe:
10:00 Axe Duschgel (vor 10 Uhr geht nix, bin Student)
11:00 Panasonic TV (gute alte Röhre)
12:00 Microsoft Vista Home Premium (ich mags sogar)
13:00 Pepsi (verdammt heiß die letzten Tage)
14:00 Medion Wireless Telefon (Festnetz, gabs vor ein paar Monaten bei Aldi)
15:00 BMW E36 (nicht meiner, aber trotzdem “Freude am Fahren”)
16:00 Sony Ericsson w610i (spart mir nen extra MP3 Player)
17:00 Casio Uhr
18:00 Coca Cola Zero (schmeckt wirklich wie normale Cola)
19:00 Google Reader, AdSense, Mail, Suche, News (“Master of the Universe”)
20:00 Logitech RX1000 (meine MX1000 hat den Geist aufgegeben)
21:00 Canon MP600 Drucker, Scanner, Kopierer
22:00 YouTube (eigentlich ja auch Google)
23:00 Amazon
24:00 Panasonic DVD Player (“Superbad” geguckt)
Bin ich also ein Markenfanboy? Ganz und gar nicht, ich kaufe zu 99% nach Preis und Leistung. Wenn z.B. ein Fernseher von Marke A billiger und besser ist als von Marke B, dann greif ich natürlich zu A. Irgendwelche sentimenalen Gefühle zu Marke B, die uns die Werbung immer so gerne einreden will, hab ich da net. Das wichtigste Argument ist immer noch das Produkt, die Leistung und der Preis. Die Marke selbst ist “nur” ein Orientierungspunkt für mich.
Interessant wird das Ganze an Beispielen wie Apple und dem iPhone. Kaufen diese Leute das iPhone nur aus Gründen der Funktionalität? Eher unwahrscheinlich, es gibt ja schließlich ähnlich Geräte, die die gleiche Leistung bringen. Bei Apple kauf man immer ein dickes Stück Lifestyle dazu und das merkt man dann auch auf der Rechnung. Es gibt also bestimmt viele Leute, die sowas wie Markensentimentalität oder -emotionaliät entwickeln und dann danach handeln. Bewußt, unbewußt? Gute Frage, damit kann man bestimmt hunderte Bücher füllen – ein Blogpost reicht bestimmt nicht.
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Kommentare

Find ich ein bisschen komisch, weil man mehrere Dinge bzw Marken ja auch gleichzeitig benutzt und manchmal auch länger als eine Stunde… Hm… *g*
Da haste du natürlich Recht. Die Begrenzung auf ein Produkt/Marke ist jedoch nötig, damit das ganze nicht ausufert.
Kannst ja mit deinem Blog auch teilnehmen, wenn du Lust hast. Netter Zeitvertreib
Klar, warum eigentlich nicht… Ich beobachte morgen mal, was ich so benutze *g*
[...] aufführen, welche Marke er im Laufe eines Tages nutzt und das einfach mal aufschreiben. Paul macht übrigens auch schon mit und da lass ich mich natürlich nicht lumpen. Hier also meine [...]