Das Weltall bleibt jugendfrei

Foto: NASA
Der Weltraumtourismus nimmt Gestalt an. 2009 soll das SpaceShipTwo von Virgin Galactic zahlungskräftig Kunden für 200.000$ pro Person ins Weltall befördern. In der oberen Umlaufbahn darf man dann für ein paar Minuten die Schwerelosigkeit austesten und möglicherweise sein Mittagessen verteilen. Da das Ganze ein großes Ding ist und irgendwann auch Normalsterbliche den Planeten umkreisen sollen, wittern Unternehmen natürlich neue Einnahmemöglichkeiten.
Eine innovative Idee kommt aus einer Branche, die für Drama, geniale Dialoge und Tiefgang steht. Die Pornoindustrie will ganz vorne mit dabei sein, wenn es ins All geht. Aber nicht um Satelliten zu fotografieren oder eine Dokumentation über den Flug zu drehen, sondern – wie sollte es auch anders sein – um Menschen beim Austausch von Körperflüssigkeiten zu filmen. Dazu hat man hat Virgin Galactic eine Million Dollar angeboten, um das Projekt umzusetzen.
Bei genauer Betrachtung eine nette Idee und sicherlich würde der Film zum Kassen (oder Torrent-)hit werden, aber eine Million ist irgendwo doch zu wenig. Ein Ticket kostet 200.000$ und man braucht mind. 2 “Schauspieler” (bitte Anführungszeichen beachten), Kameraleute, Sound, Licht usw.
Ob es nun das Geld war oder moralische Grundsätze, Jugendschützer brauchen ihren Aktionsradius jedenfalls nicht auf den Weltraum auszudehnen, denn das Angebot wurde abgelehnt. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis “Schwarze Löcher im Weltraum eingelocht” im Erotikshop eures Vertrauens zu finden sein wird.
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Kommentare


Das find ich jetzt aber ein bisschen schade… so einen Film hätte ich gerne gesehen *g*
Das bist du nicht alleine