e-newspaper in den nächsten zwei Jahren?
Eine elektronische Zeitung sieht man fast in jedem Science-Fiction Film. Gut gelaunte Menschen laufen durch die Gegend und lesen die neusten Berichte auf flexiblen, manchmal ausrollbaren, Displays. Und wie es scheint, sind wir nicht allzu weit entfernt von dieser Vision. Dvice berichtet nämlich, dass Hearst Corp. (ne große Nummer im Medienbereich) ne Menge Cash in ein Startup investiert, dass an einem flexiblen e-Reader arbeitet.
Das die klassische Zeitung aussterben wird, sollte jedem klar sein. Die Zukunft wird elektronisch und interaktiv. Amazon hat es mit dem Kindle vorgemacht, wobei ich das Teil eher potthässlich und bereits jetzt für total veraltet halte. e-newspaper in Form von dünnen flexiblen Displays sollten die nächste Stufe darstellen und werden wahrscheinlich weit mehr sein, als nur eine einfache Zeitung. Das ganze wird wohl in Richtung Multifunktionalität gehen, d.h. News lesen, eMails checken und surfen. Alles per Fingerklick und (vielleicht) Spracheingabe gesteuert, also nix mit Tastatur.
Dann stellt sich nur noch die Frage, wie die großen Verlage & Co. mit dem Content umgehen werden und wie wir als Leser da rankommen. Am bequemsten wäre natürlich eine flächendeckende Versorgung per WLAN oder ähnlichem. Alternativ könnte man vielleicht Update-Stations in Kiosks anbringen, d.h. e-reader kurz dranhalten (oder wie auch immer) und die neusten News runterladen.
Kosten? Entweder als Flatrate Modell, bei dem man nen festen Betrag pro Monat zahlt, oder als werbefinanzierte Variante, bei der man kostenlos runterladen kann, dafür aber ein paar Banner ertragen muss (z.B. wie Spiegel online). Denkbar sind auch Mischformen, mit Premium Content (ohne Werbung) für zahlende Kunden.
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