Funkwerk Dabendorf ego Cup Review
Vor ein paar Tagen erhielt ich eine eMail von dot-friends.com mit einer Einladung zum Test einer neuen Freisprecheinrichtung. Man würde mir das Gerät zuschicken und ich solle es mir mal angucken und testen. Da ich noch nie eine Freisprechanlage genutzt habe, habe ich spontan zugesagt. Nach ein paar Tagen klingelte dann auch der Paketbote und überreichte mir ein kleines Paket.
Bei dem Gerät handelt es sich um den ego Cup von Funkwerk Dabendorf. Es ist eine Freisprechanlage mit Adapter für den Getränkehalter im Auto. Die Verpackung ist edel und ansprechend gestaltet. Das Gerät selbst ist bereits von außen zu sehen und vermittelt so einen ersten Eindruck.
Nach dem öffnen fällt erstmal auf, dass der ego Cup relaitv klein und sehr leicht ist. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und hat auf der Vorderseite vier Knöpfe, zwei davon mit Lampen. Auf der Rückseite befinden sich noch ein Anschluß für das Mikrophon und ein USB Port für den Stromanschluß per Zigarettenanzünder. Das Mikro ist entnehmbar und ist nicht fest mit dem ego Cup verbunden.
Zusätzlich gibt es noch einen Adapter für den Getränkehalter, der unter den Cup geschraubt wird. Ich musste direkt an eine Turbine aus einem Wasserkraftwerk denken, als ich das Teil zum ersten mal gesehen habe. Er ist sogar etwas größer als der ego Cup selbst, aber durchaus nützlich, wenn man das Gerät stabil im Auto befestigen will.
Am nächsten Tag habe ich mir das ganze Set mal geschnappt um es mal im Auto auszuprobieren. Leider habe ich keinen Becherhalter, da der Wagen schon etwas älter ist, aber daran sollte das Ganze nicht scheitern.
Zuerst habe ich den Cup an den Zigarttenanzünder angeschlossen, was erwartungsgemäß ohne Probleme ablief. Dann habe ich die Bluetooth Funktion an meinem Handy aktiviert. Der ego Cup wurde sofort und ohne Probleme erkannt. Nach der Eingabe der PIN (0000) wurde eine Verbindung hergestellt.
Bei einem Testanruf war die Sprachqualität sehr gut, auch wenn ich da keine Vergleichswerte habe. Mit den zwei Knöpfen rechts kann man ganz einfach die Lautstärke regeln. Links unten kann man den Anruf beenden. Mit dem grünen Button lässt sich eine Wahlwiederholung für den letzten Anruf aktivieren.
Zusammenfassend kann man den ego Cup auf jeden Fall weiterempfehlen. Die einfache Handhabung hat mir von Anfang an gefallen. Nach weniger als 5min hatte ich ihn aufgebaut, angeschlossen und eine Verbindung zum Handy hergestellt. Das ist heutzutage gar nicht so selbstverständlich, da die Geräte immer komplexer werden. Selbst Leute mit wenig Erfahrung in Elektronikgeschichten sollten keine oder zumindest kaum Probleme haben den Cup zum laufen zu bringen. Schade nur, dass es keine Möglichkeit gibt, den Cup auch ausserhalb des Autos zum laufen zu bringen. Die Lautsprecher am Handy sind nicht immer die besten und deshalb wäre ein Adapter für einen normalen Stromanschluß (oder per USB) wünschenswert. Zwar wird der Strom per Zigarettenanzünder über einen USB Anschluß geliefert, aber ich würde nur ungerne daran rumexperimentieren. Sollte es doch möglich sein, dann sollte der Hersteller stärker darauf hinweisen.
Nachtrag: Der Betrieb ausserhalb des Autos soll doch problemlos möglich sein. Dazu muss man anstatt des normalen Adapters für den Zigarettenanzünder einfach ein USB Kabel (Typ A/Typ Mini-B 5-polig) anschließen und schon läuft der Cup auch am PC. Danke an dot-friends.com für den Hinweis!
Die Bedienungsanleitung gibt es hier und mehr Infos hier.

Verpackung von vorne

Verpackung hinten

ego Cup ohne Mirko

ego Cup mit Mikro

Handy Bluetooth Erkennung

Adapter für Becherhalter
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Kommentare

[...] ich ja schon im Dezember letzten Jahres den EGO Cup von Funkwerk Dabendorf testen durfte, ist jetzt das Nachfolgemodell EGO Cup FM dran. Genau wie im Dezember hat mich wieder [...]