Mordkopierer, Terroristen und Drogendealer






Im mühevollen Kampf gegen schwerste asoziale Elemente unserer Gesellschaft, wie dem Mordraubtodkopierer, müssen die zuständigen staatlichen Stellen natürlich regelmäßig geschult werden. Machen wir uns nix vor, ohne die lieben Damen und Herren von der RIAA und anderen Gemeinschaften zur Förderung des Gemeinwohls wüssten Juristen natürlich nicht was böse und was gut ist.

Um Staatsanwälten und anderen nochmals zu verdeutlichen wie böse und menschenverachtend Filesharing ist, produziert die RIAA Schulungsvideos und verteilt sie in den USA an Strafverfolger. Normalerweise bekommt die Öffentlichkeit nichts davon mit, doch auf Gizmodo findet sich ein zweiminütiger Ausschnitt aus so einem Video. Darin werden Argumente vorgestellt, wieso Staatsanwälte härter und öfters gegen die bösen Filesharer vorgehen sollen.

Es sollte doch den meisten bekannte sein, das bei Filesharing ein direkte Verbindung zum Terrorismus und harter Kriminalität besteht. Die nette Lady und der der bärtige Mann erklären dem Zuschauer, dass bei Hausdurchsuchungen oft Waffen und Drogen gefunden werden. Ausserdem besteht eine direkte Verbindung zwischen Mördern und Raubtotschlagkopierern. Die neigen nämlich öfters dazu CDs zu kopieren! Aber auch der nette Drogenonkel von nebenan wird nicht verschont. Bestellt man bei ihm z.B. eine CD “with” gibts nicht nur etwa das neuste Amy Winehouse Album, sondern auch ne Ladung hartes Crack dazu! Ich werde das mal in den nächsten Tagen ausprobieren und im CD Handel mal so ne “with” Packung bestellen. Schließlich ist der Mann von der RIAA und die lügen ja nicht….

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 20. Februar 2008

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