Online Zeitungen bald kostenpflichtig?






Nach Vorstellungen von Rupert Murdoch sollen die Onlineausgaben mehrerer Zeitungen bald nur noch für zahlende Kunden zur Verfügung stehen. Der Medienmogul äußerte Überlegungen, dass die Times, Sunday Times, Sun und News of the World Online zukünftig nicht mehr kostenlos im Netz angeboten werden sollen. Grund für diesen Kurswechsel sollen sinkende Werbeeinnahmen sein. Sein Statement dazu: “Die Zeiten des gegenwärtigen Internets sind bald vorbei.”

Vielleicht sind auch bald die Zeiten des Rupert Murdoch vorbei. Der Mann scheint aus den letzten Jahren nicht viel gelernt zu haben. Prognosen, dass sich Paid Content im Netz durchsetzen wird, gibt es immer wieder und es war und wird immer nur heiße Luft bleiben.

Solche Modelle funktioniert vielleicht mit spezialisierten Fachmagazinen, aber bei gewöhnlichen Zeitungen ist die Konkurrenz einfach zu groß. Warum soll ich für eine bestimmte Onlineausgabe zahlen, wenn ich nur ein paar Klicks brauche um die gleiche News kostenlos zu bekommen? Manche Manager verstehen wohl immer noch nicht wie das Netz funktioniert.

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 7. Mai 2009

5 Kommentare zu “Online Zeitungen bald kostenpflichtig?”

  1. Der Meinung kann ich nur zustimmen. Eine reine Paid-Strategie wird wohl nicht aufgehen.

  2. Ja das kann man aber auch anders sehen. Alles kostenlos und geiz ist geil Mentalität im Netz hat auch schon manche Jobs (Programmierer, Designer) gekostet.

  3. Kostenlos ist es ja eigentlich nicht. Die meisten Zeitungen und Websites finanzieren sich über Werbung und das ist auch ok. Aber zu versuchen den Leuten Paid-Modelle aufzuwingen wird nicht funktionieren. Das wäre nur möglich, wenn man das Internet von Anfang an auf so einem Geschäftsmodell aufgebaut hätte. Somit ist Paid-Content nur in Ausnahmen möglich und sinnvoll.

  4. Ich denke mal das es sich durchsetzen wird , speziell wenn die EBook Reader noch mehr Absatz finden. Dann wird man auch mehr auf elektronische Zeitungen setzen und vielleicht wird es in vielen Jahren dann kaum noch Zeitungen aus Papier geben.

  5. Richtig glauben kann ich auch nicht an Paid Content, aber mir fällt immr öfter auf, das die Qualität von Informationen nur sehr dürftig ist. Wird die Qualität weiter leiden, mangels Einnahmen durch Werbung kann ich mir vorstellen, dass Bezahlmodelle doch noch eine Chance haben.

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