SOS aus der Vergangenheit






Ja, ich lebe noch! Bin seit Donnerstag wie angekündigt mit mächtigen 56 kbit/s per Analoganschluß im weltweiten Netz unterwegs. Und nach den letzten Tagen kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen, wieso es diese Anschlußart noch überhaupt gibt. Klar, es gibt viele Gebiete ohne DSL, in denen die Bewohner wohl keine andere (preisgünstige) Wahl haben. Internet by Call ist verdammt günstig, keine Frage. Bin gerade für 0,25 cent/min unterwegs, was wirklich nicht die Welt ist.

Dafür brauchen 99% aller Seiten im Web 2.0 mindestens eine Minute, bis sie sich aufgebaut haben. Versucht erst gar nicht, mehrere Tabs gleichzeitig zu öffnen. Hinzu kommt, dass die Leitung oft einfach abbricht. Entweder weil zu viele Daten übertragen werden oder der Anbieter irgendwie limitiert – keine Ahnung. Hätte ich das vorher gewußt, dann hätte ich mir doch lieber den UMTS Stick gekauft.

Meinen Feedreader konnte ich schon seit Tagen nicht mehr aufrufen, kleine Downloads brauchen eine Ewigkeit und auf YouTube traue ich mich gar nicht. Bloggen macht unter diesen Umständen natürlich auch keinen Spaß mehr. Aber es gibt einen kleinen Hoffnungschimmer, denn nächste Woche Montag soll der neue DSL Anschluß endlich geschaltet werden. Modem & Co. sind schon unterwegs und sollten innerhalb der nächsten Tag eintreffen. Dann heißt es auf Nimmerwiedersehen 56k Modem!

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 1. Dezember 2008

7 Kommentare zu “SOS aus der Vergangenheit”

  1. Halte durch. Hast es ja fast geschafft. Empfehle Dir solange eine ordentliche vollgepackte Flashseite :-)

  2. Dich mal anfeuer liebes altes Modem. Durchhalten Durchhalten Durchhalten ….

    Achja, da kommen alte Erinnerungen auf. Ganz alte vor DSL-Zeiten und die letzte erst vor 2 Monaten bei meinen Umzug und die Warterei auf den Anschluß (und zum Teil warte ich ja immer noch bis das richtig umgestellt ist *heul*)

    Ich drück Dir die Daumen das da alles glatt läuft. Aber das Modem läßt dich wenigstens nie im Stich ;-)

  3. Als erstes mal die besten Wünsche dass es mit dem DSL dann möglichst rasch klappt.
    Aber da ich auch mal eine Zeit auf “analoges Modem” angewiesen war kann ich dazu sagen, dass derartige Unterbrechungen der Zugangsgeschwindigkeit immer wieder ein Anlaß sind zu erkennen wie weit sich die Technik inzwischen wirklich weiterentwickelt hat und wie sehr man das auch als Bequemlichkeit gern annimmt. Vor noch 5 Jahren hab ich Webseiten “optimiert” auf Bits und Bytes geachtet – heute sag ich mir ist doch egal, jeder hat schnelle Rechner und schnellen Zugang und wenns bei mir klappt reicht das schon.
    Ich fürchte, dass genau auf diese Weise eben Betriebsysteme immer gewaltiger werden.
    Jedenfalls ist die Erfahrung mit einem analogem Modem sicher mal wieder ein Anlaß eben wirklich anzuerkennen was sich da in den letzten Jahren alles geändert hat und wie gut es uns eigentlich heute geht (ich darf gar nicht daran denken, dass ich mal mit 2400 baud durch das Netz “gerast bin” und das als letzten Schrei an Komfort angesehen habe)

  4. Also ich kann wirklich mit dir mitfühlen. Bis vor kurzem hatte ich in meiner neuen Wohnung auch kein Internet.
    Und dank fehlender UMTS Verbindung durfte ich die Verbindungsgeschwindigkeit von gprs genießen, was leider auf das selbe herausläuft, wie eine Modem Verbindung.
    Ich war absolut begeistert als ich endlich wieder einen DSL Anschluss hatte.
    Mal schauen wann du wieder eine annehmbare Verbindung zur Verfügung hast.

  5. [...] schon mal über eine 56k Leitung ins Netz musste, der weiß wie leidvoll so eine Erfahrung sein kann. Letztendlich ist [...]

  6. Damals fand ich 56k ziemlich schnell. LOL

  7. Das waren noch Zeiten. Einmal rausgepflogen ausm Chat und 10 Minuten gebraucht wieder Online zu sein lol.

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