Spam und der Klimawandel






Potenzmittel aus Indien und Al Gore. Auf den ersten Blick haben beide Begriffe nicht viel gemeinsam. Wie soll auch Spam mit dem Umweltschutz zusammenhängen? Aber es soll tatsächlich eine Verbindung geben. Laut einer Studie von McAfee und ICF International soll Spam nämlich tonnenweise Co2 produzieren und so den Klimawandel begünstigen.

Insgesamt sollen weltweit 62 Trillionen Spam eMails pro Jahr versendet werden. Laut der Studie entspricht das einem Energieverbrauch von 33 Billionen Kilowattstunden pro Jahr, was locker ausreichen würde um 2,4 Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen. Umgerechnet auf Co2 Emissionen entsrechen die Werte rund 17 Millionen Tonnen des Gases. Laut McAfee würde ein globaler Tag ohne Spam somit 2,2 Millionen weniger Autos auf den Straßen entsprechen.

Die Zahlen wurde einfach anhand der zusätzlichen Zeit berechnet, die man durch Spam Mails am PC arbeiten muss. Würden keine Spammails ankommen, würde der Check nach neuen eMails deutlich kürzer ausfallen und somit auch weniger Strom verbrauchen. Richi Jennings dazu:

“The PC on our desks uses more power when they do work, so the numbers are based on the additional work they use when dealing with spam”

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 17. April 2009

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