Test: DVDs leihen bei Amango






Da ich immer chronisch knapp bei Kasse bin und trotzdem nicht auf die neusten DVDs verzichten will, habe ich auf DVD leihen statt kaufen umstellt. Die örtliche Videothek ist zu weit weg und hat natürlich nur ne begrenzte Auswahl also hab ich mich mal online umgesehen. Nach langem rumsuchen und Preise vergleichen bin ich bei Amango gelandet. Die bieten eine Flatrate an, in der alle Kosten bereits enthalten sind, d.h. es entstehen keine Zusatzkosten für Porto oder sonstiges. Man kann die DVDs sogar solange zu Hause behalten wie man will. Alle anderen Anbieter die ich mir angeguckt habe, hatten Begrenzungen wie z.B. max. 2-3 DVDs im Monat leihen (mehr für mehr Geld natürlich) oder zusätzlich Portokosten.

Zuerst mal nachguckt wie die AGBs aussehen. Vertrag jederzeit kündbar, Versandrisiko trägt Amango und Zahlung per Lastschrift. Es gibt insgesamt drei Flatratemodelle:

- 9,99 € im Monat -> Maximal eine DVD zu Hause gleichzeitig
- 14,99 € im Monat -> Maximal zwei DVDs zu Hause gleichzeitig
- 19,99 € im Monat -> Maximal drei DVDs zu Hause gleichzeitig

Testweise hab ich mich also an einem Donnerstag abend für das 9,99 € Modell angemeldet. Gleich danach kann man sich seine Wunschliste zusammenstellen mit allen Filmen die man haben will. Diesen Filmen vergibt man dann Prioritäten (erster Platz -> will unbedingt haben, zweiter Platz -> danach, usw…). Am nächsten Morgen kam schon eine Mail, dass die DVD Mr. & Mrs. Smith auf dem Weg ist. Die war zwar nicht auf meinem ersten Platz, jedoch unter den Top Ten. Samstag morgen fand ich die DVD wie geplant im Briefkasten. Der Umschlag ist ein wenig dünn und nicht besonders gepolstert aber es gab beim Transport keine Probleme. Die DVD befindet sich in einer Schutzhülle im Umschlag. Der Rückumschlag für den Transport zurück zu Amango befindet sich sozusagen im Umschlag. Man muss ihn unten aufreißen, ein Stück abtrennen und umdrehen. Für die Langsamen unter uns ist noch eine Anleitung auf dem Umschlag abgedruckt.

test dvd leihen amango flatrate

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Nach dem Angucken braucht man also den Umschlag nur noch zuzukleben und in den nächsten Briefkasten zu werfen, was ich auch am Montag morgen gemacht habe. Dienstag kam morgens eine Mail, dass die DVD zurückgekommen ist und im Laufe des Tages erhielt ich dann noch eine Mail wonach die nächste DVD schon unterwegs sei. Diese ist auch am Mittwoch angekommen.Man kann also sagen, dass das System sehr flott ist, vorausgesetzt man hat genug Filme in der Liste.

Aus Jugendschutzgründen ist das Ausleihen auf maximal FSK 16 Titel begrenzt. Wer FSK 18 Titel will (auch Hardcore) muss das PostIdent Verfahren durchführen und zusätzlich angeben ob Minderjährige in seinem Haushalt wohnen. Ist dies der Fall fallen nochmal Portokosten an, da die DVDs in dem Fall per Einschreiben Eigenhändig ankommen. Wohnen keine Minderjährigen im Haushalt, dann gelten die normalen Flatratebedingungen, d.h. es fallen keine zusätzlichen Portokosten an. Die Kosten für das PostIdent Verfahren haben es jedoch in sich, es werden einmalig 20,00 € fällig. Man sollte Amango also erstmal mit dem normalen Angebot testen bevor man sich für eine Erweiterung auf FSK18 entscheidet.

Die hohen Gebühren für das PostIdent Verfahren sind der einzige negative Punkt den ich finden konnte. Ansonsten kann ich Amango voll und ganz empfehlen. Der Versand ist flott und das Angebot ist riesig. Billiger als dauernd seine Lieblingsfilme zu kaufen ist es auf jeden Fall!

[Update]

Seit neustem verkauft Amango sogar DVDs und Downloads.
Weitere Meinungen gibts hier, hier und hier.
Hier, hier und hier gibt es Fotos aus der Amango Zentrale!

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 31. März 2007

2 Kommentare zu “Test: DVDs leihen bei Amango”

  1. [...] und bietet seit längerer Zeit auch einen DVD Verleih an. Zur Zeit bin ich noch Kunde bei Amango, da dort für 9,99 € eine echte DVD Verleih Flatrate angeboten wird. Seit kurzem bietet aber [...]

  2. [...] bereits geschrieben, habe ich von Amango zum Amazon DVD Verleih gewechselt um das ganze mal auszuprobieren. Da Amazon 15€ Gutscheine an [...]

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