Touchscreen in Windows 7 | Part 2






Das Windows 7 per Touchscreen gesteuert werden kann, ist nichts Neues. Wenn man ein entsprechendes Display wie z.B. beim HP TouchSmart PC besitzt, dann kann man praktisch alles in Microsofts neuem OS mit den Fingern steuern. Doch ist das auch sinnvoll und bringt es Vorteile gegenüber der klassischen Tastatur und Maus?

Engadget kommt nach ein paar Tests zu einem eher negativen Fazit. Zwar ist die Idee in der Theorie faszinierend, aber bis jetzt ist die Umsetzung eher mangelhaft. Zum einen gibt es zwar viele Methoden wie man das OS per Touchscreen steuern kann, andererseits ist alles ziemlich unausgereift. Viele Buttons, Tabs & Co. sind zu klein, Programme reagieren zu langsam und es fehlt einfach an echtem Mehrwert.

Ich finde man sieht das ganz gut an der Touchscreen-Tastatur. Die funktioniert zwar ziemlich gut, aber dauernd die Hände in der Luft halten und tippen? Klassische Tastaturen liegen nicht ohne Grund flach auf dem Tisch. Sinnvoller wäre vielleicht eine Lösung wie beim Nintendo DS mit zwei Displays. Ein horizontales für die Eingabe und ein vertikales für die Ausgabe. In dem Fall könnte man vielleicht Maus und Tastatur ersetzen. Fragt sich nur in wie weit sowas realisierbar und vor allem bezahlbar ist.

Fairerweise muss man aber wieder erwähnen, dass es sich bei der getesteten Windows 7 Version nur um die Beta handelt. Zum anderen gibt es bis jetzt nur sehr wenige Touchscreen-Systeme auf dem Consumermarkt und somit auch nur sehr wenig Software, die darauf abgestimmt ist. Wir werden also erst in den nächsten Jahren sehen, ob Touchscreens wirklich effektiv genutzt werden können und tatsächlich mal Tastatur und Maus überflüssig machen.

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 7. Februar 2009

2 Kommentare zu “Touchscreen in Windows 7 | Part 2”

  1. Wehe, einer tatscht auf meinen Bildschirm. wenn ich etwas nicht leiden kann…

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