Wie man ein Handy in ein iPhone verwandelt…oder auch nicht






Das iPhone wurde inzwischen mehrere hundert mal kopiert und nachgebaut. Meistens stecken profitgeile Unternehmen aus dem asiatischen Raum dahinter, die einfach billige Technik in ein Gehäuse stecken, dass dem iPhone ähnlich sieht. Der dumme ist am Ende natürlich der Kunde, der sich wundert, dass alle Menüs auf Chinesisch sind (im besten Fall).
Es gibt aber auch die sogenannten Fanboys, die einfach aus “Liebe” zu einem Hersteller oder Produkt ihre eigenen Designs entwerfen oder etwas nachbauen. Das Problem ist nur, dass diese Leute meistens nur ein kleines Budget zur Verfügung haben. Das wirkt sich dann natürlich auf das Endprodukt aus.

So ist es auch einem Japaner ergangen, der es ohne ein iPhone nicht mehr ausgehalten hat. Um die Warzezeit zu verkürzen, schnappte er sich einfach sein Sony Ericsson W52S und verwandelte es, mehr oder weniger erfolgreich, in so etwas wie ein iPhone. Wenn man ehrlich ist, ist es wohl wirklich die schlechteste Kopie, die ich je gesehen habe. Natürlich ist das kein Fake oder Kopie im eigentlichen Sinn. Nennen wir es vielleicht lieber verzweifelte Liebe bei niedrigem Kontostand…

Zum Design: Das Menü könnte per Software eingespielt sein, es könnte aber auch einfach ein Aufkleber sein. Die Rückseite wurde scheinbar mit Klebeband und Plastik bearbeitet und das nicht gerade professionell. Dabei ist das W52S ein schickes Handy mit guten Bewertungen von Experten, also wozu diese Mutation? Technik in Verbindung mit Emotionen…

[via sefanatics.com]

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 12. Januar 2008

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